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Heimatblätter: Nr. 51 geht auf Jubiläen ein

Soeben erschienen ist die Nummer 51 unserer Heimatblätter-Reihe „An Möhne, Röhr und Ruhr“. In der ersten Ausgabe dieses Jahres wird auf 112 Seiten der Blick auf verschiedene heimatgeschichtliche Vorgänge gerichtet.

In einigen Fällen haben Jubiläen den Anlass für die Beiträge geliefert. So wird in einem Artikel des 100. Todestages des Freiherrn Friedrich von Lilien zu Echthausen, langjährigen Ehrenamtmanns des Amtes Hüsten, gedacht, in einem anderen des vierzigjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Arnsbergs mit der britischen Stadt Bexley. Ein weiterer, umfangreicher Beitrag ist dem Thema Zusammenschluss Neheims und Hüstens vor 70 Jahren gewidmet. Dazu gibt es in der Mitte des Heftes einen so genannten Centerfold, eine mehrseitige, ausklappbare Panoramaaufnahme von den Bauarbeiten am Rathaus und an der Umgehungsstraße im Bereich des späteren Traurings, der Symbol der „Ehe“ der beiden Hälften der Doppelstadt sein sollte.

Weitere Themen sind unter anderem die Bilder des Malers Wilhelm Ritterbach in der Sammlung Ortmann, die Auflösung der frühmittelalterlichen Pfarrei St. Petri, die Neustrukturierung der katholischen Kirche Neheims, das heutige Stadt- und Landständearchiv im ehemaligen Kloster Wedinghausen, Neheimer Handwerker und Zunftgenossen im 17. Jahrhundert, Bürgeraufnahmen in Hüsten (1. Teil), Otto Freitag – der erste Gestalter in der Neheimer Leuchtenindustrie, das Hilsmannkreuz am Hilgenhals, eine nachträgliche Würdigung der Arbeit der Geschichtswerkstatt Zwangsarbeit, das Zehenbeißen als uralter Fastnachtsbrauch, das Verbot des Kaffeegenusses, die Wiedergeburt Bergheims als Wohnort, die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Neheim und die Renaturierung der Ruhr im Binnerfeld.

Unseren Mitgliedern wurde das Heft bereits kostenlos zugestellt. Darüber hinaus ist es bei unserem Vorstand und im örtlichen Buchhandel zum Stückpreis von 6 Euro erhältlich.