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Studenten untersuchen das Strohdorf

Auf Initiative der Stadt Arnsberg, des Heimatbundes Neheim-Hüsten und des Arbeitskreises Strohdorf wird eine 12- bis 15-köpfige Gruppe von Studenten der Technischen Universität Dortmund mit ihrem Dozenten Dr. Karnau vom 16. bis zum 20. Mai 2012 die Altstadt von Neheim, das so genannte Strohdorf untersuchen.

 

Das Bild (Foto: Helmutheinz Welke) zeigt die Sanierung eines Fachwerkhauses am Gransauplatz.

Der Bereich zwischen dem Neheimer Dom St. Johannes-Baptist und dem Fresekenhof erfreut sich nicht nur seit unseren monatlichen Altstadtführungen bei auswärtigen Besuchern und bei Einheimischen großer Beliebtheit. Das mit Baudenkmalen gespickte Strohdorf – man denke nur an die alten Fachwerkhäuser, den Fresekenhof, die Synagoge, die Christuskirche, das Burghaus Gransau, das älteste vormalige Krankenhaus in der Mendener Straße und die Karl-Wagenfeld-Schule – soll von der unabhängigen Studentengruppe auf folgende Problemstellungen hin analysiert werden:

  • Wie sieht ein städtebauliches Gesamtkonzept einschließlich einer Wegeführung durch die Grundstücksbereiche nach historischem Vorbild aus?
  • Wie kann die Anbindung des Strohdorfs an den Neheimer Markt (Innenstadt) über die Burgstraße verbessert werden?
  • Wie kann der Gransauplatz einschließlich der Fassaden der angrenzenden 70er- und 80er-Jahre-Bauten attraktiver gestaltet werden?
  • Wie kann die östliche Freifläche an der Christuskirche gestaltet werden?
  • Wie kann der ein wenig abseits gelegene jüdische Friedhof in der Möhnepforte besser an die Altstadt angebunden werden?

Die Arbeit der Studenten beginnt am 16. Mai mit einem Rundgang durch das Strohdorf. Nachmittags wird die Gruppe mit ihrer Aufgabenstellung öffentlich vorgestellt. Außerdem werden die Sponsoren und Unterstützer der Studenten anwesend sein: Stadt Arnsberg, „Aktives Neheim“, Arbeitskreis Strohdorf und Heimatbund Neheim-Hüsten. Auch eine Stadtrundfahrt zu historischen Gebäuden in Arnsberg ist vorgesehen. Die Stadt Arnsberg als Untere Denkmalschutzbehörde und der Heimatbund Neheim-Hüsten werden das Projekt begleiten und Hilfestellung geben.

Die Arbeitsergebnisse der Studenten und ihres Dozenten werden dann am 20. Mai 2012 im Schützen- und Strohdorfraum im Kellergewölbe des Fresekenhofes öffentlich präsentiert. Die Ausstellung im Fresekenhof wird bis zum 25. Mai täglich von 15.00 bis 18.00 Uhr gezeigt. Die Ergebnisse der Untersuchung werden auch in unseren Heimatblättern veröffentlicht.


Bericht: Karl-Georg Wuschansky, Ortsheimatpfleger Neheim