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Zahl unserer Mitglieder gesunken

„Das Archiv platzt sozusagen aus allen Nähten”, berichtete unser Vorsitzender Franz Josef Schulte den Teilnehmern der Jahreshauptversammlung. Eine übersichtliche und sichere Unterbringung von Archivmaterial werde deshalb immer schwieriger.

Schultes umfangreicher Jahresbericht (hier nachzulesen) stand im Mittelpunkt der gut besuchten Versammlung, die wie üblich im Keller des Fresekenhofes stattfand. Weitere Themen, die er darin ansprach, waren unter anderem die Mitwirkung bei der baulichen Unterhaltung von denkmalgeschützten bzw. denkmalwürdigen Häusern, die Hängepartie beim Leuchtenmuseum, das große Interesse an den Neheimer Stadtführungen, die jetzt auch um besondere Themenführungen erweitert worden sind, und die Zahl unserer Mitglieder, die erstmals seit Jahren gesunken ist auf 747.

Der Vorsitzende wies auch auf die Möglichkeit der freien Gestaltung des Mitgliedsbeitrags hin. So sei der Betrag von zur Zeit 12 Euro pro Jahr als Mindestbeitrag festgelegt. Es sei unseren Mitgliedern freigestellt, „freiwillig einen höheren Beitrag zu zahlen. Von dieser Möglichkeit haben inzwischen etwa 10 Prozent der Mitglieder Gebrauch gemacht. Dies ergibt zur Zeit einen Mehrbetrag von rund 950 Euro”. Mit dem Hinweis auf steigende Druck- und Portokosten appellierte er an alle Mitglieder, über weitere freiwillige Beitragsanhebungen nachzudenken.

In dem Beitrag enthalten ist der Bezug der Heimatblätter „An Möhne, Röhr und Ruhr”, von denen im letzten Jahr zwei erschienen sind. Weitere Hefte seien schon in Vorbereitung, ließ Schulte durchblicken. So sollen in diesem Jahr noch ein Jahresheft mit verschiedenen Themen und in Zusammenarbeit mit dem SGV Neheim dessen Vereinschronik anlässlich des 125-jährigen Bestehens erscheinen. Geplant seien auch ein weiteres Heft über jüdische Mitbürger, ein anderes über die NS-Zeit im Spiegel der örtlichen Presse und eine umfangreiche Veröffentlichung über ehemalige Gastronomie in Neheim und Hüsten.

Zufriedenstellend fiel der Bericht unseres Kassierers Hardy Feldmann aus. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm saubere und korrekte Arbeit, so dass schließlich dem gesamten Vorstand für das Geschäftsjahr 2014 Entlastung erteilt werden konnte.

Im Anschluss an die Tagesordnung berichtete unser Vorstandsmitglied Hubert Cloer über die geplanten Umgestaltungen am Klinikum Arnsberg, dessen Aufsichtsratsvorsitzender er ist. Im Zuge dieser Veränderungen an den drei Krankenhausstandorten in Arnsberg, Hüsten und Neheim wird es auch zu baulichen Erweiterungen kommen, hauptsächlich am St.-Johannes-Hospital in Neheim.
Foto: Helmutheinz Welke