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Donnerstag, den 17. März 2011 um 13:36 Uhr |
„Verspargelung“ der Landschaft droht
Wie viele andere Heimatvereine, hat sich jetzt auch der Sauerländer Heimatbund in einem Positionspapier entschieden gegen die Absicht der Landesregierung ausgesprochen, die Nutzung der Windenergie forciert auszubauen. Nicht nur, dass die Zahl der Windräder bis 2020 verfünffacht werden soll, nach den Vorstellungen des NRW-Umweltministers Johannes Remmel (Grüne) wird deren Größe auch verdoppelt. Als geeignete Standorte hat der Minister vor allem die durch den Orkan Kyrill brachgefallenen Waldflächen ausgemacht.
Der Sauerländer Heimatbund befürchtet eine „Verspargelung“ der Landschaft in bisher unbekannten Ausmaßen und dadurch den Ausverkauf des schützenswerten Kulturgutes einer unverbauten Landschaft. Auch in unserem Raum droht die vollkommene Zerstörung des Landschaftsbildes durch hemmungslosen Einbau technischer Infrastruktur, neben Windrädern auch durch Stromleitungen und Mobilfunkmasten. Das Bild (Foto: Helmutheinz Welke) zeigt ein aktuelles Beispiel vom Rothaarkamm bei Kirchhundem.
Position des Sauerländer Heimatbundes
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