Schnadegänger feiern Fresekenhof-Jubiläum
Die Neheimer kontrollieren wieder ihre Grenzen. Der traditionelle Schnadegang findet am Samstag, den 4. September 2010 statt. Er wird von den Neheimer Schützen ausgerichtet und beginnt um 9.30 Uhr am Glockenspiel in der Fußgängerzone. Links das Plakat, mit dem das Ereignis angekündigt wird.
Mit dem Schnadegang verbunden ist die Feier des 650-jährigen Bestehens des Fresekenhofes. Deshalb schließt sich dort ab etwa 13 Uhr ein größeres Programm mit Ritterspielen, Führungen im Fresekenhof, einer Ausstellung im Zusammenhang mit dem Malwettbewerb Fresekenhof, Kinderprogramm und Blasmusik an. Dazu werden die traditionelle Erbsensuppe aus der „Kanone“, Gegrilltes, diverse kühle Getränke sowie Kurzweil für Jung und Alt angeboten.
Im diesjährigen Teilabschnitt des Rundgangs entlang der alten Neheimer Stadtgrenze begeben sich die Teilnehmer an die Grenze zu Hüsten und Herdringen. Vom Stadtzentrum ziehen sie über das Schwiedinghauser Feld zum Waldfriedhof Rumbecker Holz, um bald darauf das „Poaläsen“ an den Neulingen beim Schnadezug zu vollziehen. Dazu hat die Schützenbruderschaft auf ihrer Webseite bereits verlauten lassen: „Eine weithin sichtbare und ,spürbare' Grenzmarkierung wird neu gesetzt und vorgestellt.“
Der weitere Weg führt die Schnadegänger dann zur Heinrich-Klasmeyer-Hütte am Schwiedinghauser Bach und über Rodelhaus, Taufetal und Trift zum Abschluss am Fresekenhof.
Geschichte des Fresekenhofes
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