Download Heft 67 „Lager Holzener Weg“


Wegen der späten Besprechung von unserem Heft 67 „Lager Holzener Weg“ in der Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes und der vorher schon sehr  großen Nachfrage, erreichten uns viele Anfragen nach dem inzwischen vergriffenen Heft. Deswegen hat der Heimatbund Neheim-Hüsten e.V. beschlossen auch diese Ausgabe zum kostenlosen Download Ihnen zur Verfügung zu stellen.


Mit dem vorliegenden Heft beschreibt Reiner Ahlborn die Wohnungsnot nach dem II. Weltkrieg

am Beispiel des größten Barackenlagers in Neheim-Hüsten nach der Möhnekatastrophe: Ursprünglich

als Ersatz für das zerstörte Lager Möhnewiesen zur Unterbringung von Zwangsarbeitern

geplant, diente es nach Kriegsende kurzzeitig als Sammellager für befreite russische Zwangsarbeiter

und ab 1946 der Unterbringung von Evakuierten und Flüchtlingen. Ab 1950 kamen

Flüchtlinge aus der DDR hinzu. Spätestens ab 1959 nutzte die Stadt Neheim-Hüsten das Barackenlager

als Unterkunft für Familien und Einzelpersonen, die nach Räumungsklagen obdachlos

geworden waren. In dieser Funktion bestand das Lager bis 1970. Heute ist es kaum noch vorstellbar,

dass zu diesem Zeitpunkt immer noch Menschen in baufälligen Baracken lebten.

Der Autor schildert die Zustände im Lager und das Schicksal ihrer Bewohner an Hand vieler Details

und Fotos. Mit diesem Heft würdigt er überdies das segensreiche Wirken der langjährigen

Lagerleiterin, der DRK-Schwester Hilde Comblain.

 

Der Heimatbund Neheim-Hüsten dankt dem Autor für die akribische Recherche und wünscht

dem Heft viele interessierte Leser.

 

Peter Michael Kleine

1. Vorsitzender des Heimatbundes Neheim-Hüsten e.V.

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„An Möhne, Röhr und Ruhr” Heft 67 „Lager Holzener Weg“
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