Verlängerung der Ausstellung „Graf Gottfrieds Vermächtnis…“

Presseinformation

 

 

Verlängerung der Ausstellung „Graf Gottfrieds Vermächtnis…“

 

 

Die Ausstellung Graf Gottfried Vermächtnis: 650 Jahre Arnsberg bei Köln 1368-2018.

Der letzte Graf zwischen Schicksal und Entscheidung, die im Kloster Wedinghausen (Ausstellungsräume des Stadt- und Landständearchivs, Klosterstr. 11, 59821 Arnsberg) zu sehen ist, wird verlängert.

 

 

 

Ursprünglich sollte die Ausstellung in dieser Woche schließen. Da jedoch noch etliche Gruppen- und Schulanmeldungen vorliegen, wird der Aussstellungszeitraum nun auch für EinzelbesucherInnen verlängert:

Für Einzelbesucher bleibt die Ausstellung geöffnet am 3., 10., 17. und letztmalig am 24. Februar 2019 jeweils von 14-17 Uhr.

 

Gruppen und Schulklassen können dagegen jederzeit Termine absprechen mit Inga Münstermann, i.muenstermann@arnsberg.de.

 

Die Ausstellung erzählt eine dramatische Geschichte mit modernen Mitteln: 1368 übertrug Gottfried IV., der letzte Graf von Arnsberg, seine Grafschaft an das Erzstift Köln. Eine Entscheidung, die unsere Stadt und unsere Region bis heute prägt. Das Besondere: Der Graf hatte ganze 6 Wochen Zeit …

 

Um so eine Geschichte zu erzählen, gilt es, neue, experimentelle Wege einzuschlagen. In großen, einprägsamen Bildern folgt eine Graphic Novel dem Lebensweg des Grafen bis in das Schicksalsjahr 1368 und darüber hinaus. Techniken der Virtual Reality und der Augmented Reality lassen außerdem ausgewählte Facetten des 13. Jh. erlebbar werden: Wir wandern im Wald des 14. Jh., die Grafschaft entwickelt sich vor unserer Augen, der Graf selbst wird (fast) lebendig.

 

Über die Ausstellung hinaus ermöglicht es die App „Graf Gottfried IV.“ jedem, per Smartphone durch die Region zu touren und die Geschichte der Grafschaft vor Ort direkt zu erfahren.

 

Eine Publikation begleitet das Projekt: Sie enthält neben der kompletten Graphic Novel vielfältige Beiträge zum Thema. In dem Band enthaltene Augmented Reality-Elemente und bilden eine neue Verbindungen von virtuellen und Printmedien. Das Buch wird von den beiden Heimatbünden Arnsberg und Neheim-Hüsten sowie der Stadt Arnsberg gemeinsam herausgegeben.

 

Da aus konservatorischen Gründen noch nicht fest steht, wie lang die Originalurkunde der Übertragung von 1368 in Arnsberg bleiben kann, wird der Eintritt auf 2 € reduziert; BesucherInnen bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

In jedem Fall bleibt aber auch ein aufwändiges Faksimile zusehen.

 

 

Foto: W. Nelskamp

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