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Mittwoch, den 01. September 2010 um 14:57 Uhr

Ehemalige „Feme“ abgebrochen

Abbruch Hauptstraße 17Wieder ist ein altes Gebäude aus dem Stadtbild verschwunden. In den letzten Wochen wurde Stück für Stück das Haus Nummer 17 in der Neheimer Fußgängerzone abgebrochen. In dem Bau an der Ecke Hauptstraße/Karlstraße befand sich zuletzt das Ladenlokal des Schlecker-Marktes. Das Bild links (Foto: Helmutheinz Welke) zeigt die Abbrucharbeiten von der Karlstraße aus gesehen. Inzwischen entsteht bereits der Neubau eines Geschäftshauses.

Hier, am Eingang zur „Fischgasse“ (so genannt wegen eines früher dort ansässigen Fischgeschäfts) lag einst eine der bekanntesten Neheimer Gaststätten: die „Feme“, Treffpunkt vieler Vereine. Bis zur Geschäftsaufgabe in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde sie von Gastwirt Theo Burgard betrieben. Anschließend siedelten sich dort ein Imbiss und verschiedene Geschäfte an.

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Dienstag, den 24. August 2010 um 23:18 Uhr

Schnadegänger feiern Fresekenhof-Jubiläum

Plakat Schnadegang 2010Die Neheimer kontrollieren wieder ihre Grenzen. Der traditionelle Schnadegang findet am Samstag, den 4. September 2010 statt. Er wird von den Neheimer Schützen ausgerichtet und beginnt um 9.30 Uhr am Glockenspiel in der Fußgängerzone. Links das Plakat, mit dem das Ereignis angekündigt wird.

Mit dem Schnadegang verbunden ist die Feier des 650-jährigen Bestehens des Fresekenhofes. Deshalb schließt sich dort ab etwa 13 Uhr ein größeres Programm mit Ritterspielen, Führungen im Fresekenhof, einer Ausstellung im Zusammenhang mit dem Malwettbewerb Fresekenhof, Kinderprogramm und Blasmusik an. Dazu werden die traditionelle Erbsensuppe aus der „Kanone“, Gegrilltes, diverse kühle Getränke sowie Kurzweil für Jung und Alt angeboten.

Im diesjährigen Teilabschnitt des Rundgangs entlang der alten Neheimer Stadtgrenze begeben sich die Teilnehmer an die Grenze zu Hüsten und Herdringen. Vom Stadtzentrum ziehen sie über das Schwiedinghauser Feld zum Waldfriedhof Rumbecker Holz, um bald darauf das „Poaläsen“ an den Neulingen beim Schnadezug zu vollziehen. Dazu hat die Schützenbruderschaft auf ihrer Webseite bereits verlauten lassen: „Eine weithin sichtbare und ,spürbare' Grenzmarkierung wird neu gesetzt und vorgestellt.“

Der weitere Weg führt die Schnadegänger dann zur Heinrich-Klasmeyer-Hütte am Schwiedinghauser Bach und über Rodelhaus, Taufetal und Trift zum Abschluss am Fresekenhof.

Geschichte des Fresekenhofes

Schnadegang: Erst Pflicht, dann streng verboten

Schützen: 650 Jahre Fresekenhof und großer Neheimer Schnadegang

Der Westen: Schnadegang in Neheim mit historischem Flair

 
Montag, den 16. August 2010 um 22:26 Uhr

Informationstafel für Fürstenbergkapelle

Jürgen Post und Antonius Risse beim Aufstellen der Info-TafelAuch an der Fürstenbergkapelle klärt jetzt eine Informationstafel des Heimatbundes Neheim-Hüsten die Besucher über die Geschichte des Bauwerks auf. Die Heimatbundmitglieder Jürgen Post (auf dem Foto links) und Antonius Risse (rechts) haben die Tafel am 11. August 2010 angebracht. Risse und Post, die im benachbarten Lüttringen wohnen, betreuen auch die Kapelle und ihre Außenanlagen, unter anderem durch Säubern der Umgebung und Rasenmähen.

Die Aufstellung des Schildes hatte sich verzögert, weil zunächst noch die Wiederherstellung des stark beschädigten Weges zur Kapelle abgewartet werden sollte. Deshalb ist auf der Tafel als Widmungsdatum „Oktober 2009“ genannt.

Die wenigen Angaben auf dem Schild lassen kaum erkennen, wie bedeutsam dieser Platz für die Geschichte Neheims und unserer engeren Heimat ist. Er liegt zwar auf Enser Territorium (Stadt- und Kreisgrenze verlaufen hier unterhalb des Fürstenberges in der Mitte der Ruhr), befindet sich aber wie die Kapelle im Besitz des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen. Mit diesem wurde die Aufstellung der Informationstafel abgestimmt.

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Samstag, den 07. August 2010 um 15:35 Uhr

Neheimer Stadtführung kommt gut an

StadtführungGut besucht war am Samstag, den 7. August 2010 unsere Stadtführung in Neheim. Fünfzehn Personen waren gekommen, um sich von Stadtführerin Monika Nückel in die Neheimer Vergangenheit begleiten zu lassen. Vom Fresekenhof, wo sich die Teilnehmer trafen und unser Foto entstand, ging es quer durch die Neheimer Altstadt zur ehemaligen Synagoge (jetzt „Haus der Jäger“), zur Christuskirche an der Burgstraße und zur St.-Johannes-Kirche.

Bei diesen Führungen treffe sie in der Regel auf ein gemischtes Publikum, berichtete Monika Nückel. Bei den Teilnehmern handele es sich sowohl um Ortsansässige als auch um Besucher von auswärts, zumeist aus der näheren Umgebung. Viele nutzen auch deshalb diese Gelegenheit, weil sie sonst kaum die Möglichkeit haben, einmal ins Innere solcher geschichtsträchtigen Gebäude wie dem Fresekenhof zu schauen. Im Fresekenhof wird auch unsere Ausstellung mit den historischen Stadtmodellen besucht.

In diesem Jahr werden noch zwei solcher Neheimer Stadtführungen angeboten: am 4. September (im Zusammenhang mit dem Schnadegang) und am 2. Oktober. Gruppen haben darüber hinaus die Möglichkeit, individuell Termine zu vereinbaren.

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Samstag, den 03. Juli 2010 um 16:07 Uhr

Heimatblätter würdigen „Joho“-Jubiläum

Titelbild Heimatblätter 46Anlässlich seines 150-jährigen Bestehens ist das St.-Johannes-Hospital in Neheim Thema der soeben erschienenen Nummer 46 unserer Heimatblätter „An Möhne, Röhr und Ruhr".

„Der Heimatbund Neheim-Hüsten e. V. hat sich gern bereit erklärt, zum 150-jährigen Bestehen des St.-Johannes-Hospitals an der Aufarbeitung der Geschichte des Krankenhauses mitzuwirken, denn kaum eine andere Einrichtung ist mehr verwurzelt mit der Geschichte unserer Stadt“, hat Heimatbund-Vorsitzender Franz Josef Schulte im Vorwort der umfangreichen Broschüre geschrieben.

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