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Sonntag, den 12. Juli 2015 um 21:50 Uhr

Innovationspreis für Strohdorfprojekt

Titelbild des Denkmalpflegeplans StrohdorfWir sind mit dem erstmals verliehenen Innovationspreis des Westfälischen Heimatbundes ausgezeichnet worden. Damit gewürdigt wurde unser Strohdorfprojekt, die denkmalpflegerische Bestandsaufnahme der Neheimer Altstadt, die in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln erfolgt ist und 2014 in der Reihe unserer Heimatblätter als Ausgabe Nr. 55 veröffentlicht wurde (Bild).

„Der Innovationspreis des Westfälischen Heimatbundes”, so heißt es in der Ausschreibung, „will Menschen auszeichnen, die mit kreativen Ideen und Projekten Wege suchen, die in die Zukunft führen.” Unser Strohdorfprojekt wecke ein Bewusstsein für Denkmalpflege und gebe Empfehlungen für künftige Baumaßnahmen, lautete das Urteil der Jury.

Der mit 4000 Euro dotierte Preis wird in Zukunft alle zwei Jahre an Heimatvereine, aber auch an Heimatpfleger und -pflegerinnen für beispielhaftes ehrenamtliches Engagement, das zum Nachahmen anregt, verliehen. Er wurde jetzt anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Westfälischen Heimatbundes, des Dachverbandes der westfälischen Heimatvereine, ins Leben gerufen. Die Preisverleihung fand auf dem Jubiläums-Westfalentag am 27. Juni 2015 in Münster statt.

Zeitungsbericht

Website des Westfälischen Heimatbundes

 
Samstag, den 04. April 2015 um 20:41 Uhr

Zahl unserer Mitglieder gesunken

Jahreshauptversammlung 2015„Das Archiv platzt sozusagen aus allen Nähten”, berichtete unser Vorsitzender Franz Josef Schulte den Teilnehmern der Jahreshauptversammlung. Eine übersichtliche und sichere Unterbringung von Archivmaterial werde deshalb immer schwieriger.

Schultes umfangreicher Jahresbericht (hier nachzulesen) stand im Mittelpunkt der gut besuchten Versammlung, die wie üblich im Keller des Fresekenhofes stattfand. Weitere Themen, die er darin ansprach, waren unter anderem die Mitwirkung bei der baulichen Unterhaltung von denkmalgeschützten bzw. denkmalwürdigen Häusern, die Hängepartie beim Leuchtenmuseum, das große Interesse an den Neheimer Stadtführungen, die jetzt auch um besondere Themenführungen erweitert worden sind, und die Zahl unserer Mitglieder, die erstmals seit Jahren gesunken ist auf 747.

Der Vorsitzende wies auch auf die Möglichkeit der freien Gestaltung des Mitgliedsbeitrags hin. So sei der Betrag von zur Zeit 12 Euro pro Jahr als Mindestbeitrag festgelegt. Es sei unseren Mitgliedern freigestellt, „freiwillig einen höheren Beitrag zu zahlen. Von dieser Möglichkeit haben inzwischen etwa 10 Prozent der Mitglieder Gebrauch gemacht. Dies ergibt zur Zeit einen Mehrbetrag von rund 950 Euro”. Mit dem Hinweis auf steigende Druck- und Portokosten appellierte er an alle Mitglieder, über weitere freiwillige Beitragsanhebungen nachzudenken.

In dem Beitrag enthalten ist der Bezug der Heimatblätter „An Möhne, Röhr und Ruhr”, von denen im letzten Jahr zwei erschienen sind. Weitere Hefte seien schon in Vorbereitung, ließ Schulte durchblicken. So sollen in diesem Jahr noch ein Jahresheft mit verschiedenen Themen und in Zusammenarbeit mit dem SGV Neheim dessen Vereinschronik anlässlich des 125-jährigen Bestehens erscheinen. Geplant seien auch ein weiteres Heft über jüdische Mitbürger, ein anderes über die NS-Zeit im Spiegel der örtlichen Presse und eine umfangreiche Veröffentlichung über ehemalige Gastronomie in Neheim und Hüsten.

Zufriedenstellend fiel der Bericht unseres Kassierers Hardy Feldmann aus. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm saubere und korrekte Arbeit, so dass schließlich dem gesamten Vorstand für das Geschäftsjahr 2014 Entlastung erteilt werden konnte.

Im Anschluss an die Tagesordnung berichtete unser Vorstandsmitglied Hubert Cloer über die geplanten Umgestaltungen am Klinikum Arnsberg, dessen Aufsichtsratsvorsitzender er ist. Im Zuge dieser Veränderungen an den drei Krankenhausstandorten in Arnsberg, Hüsten und Neheim wird es auch zu baulichen Erweiterungen kommen, hauptsächlich am St.-Johannes-Hospital in Neheim.

Foto: Helmutheinz Welke

Zeitungsbericht WP/WR

 
Sonntag, den 29. März 2015 um 21:12 Uhr

Mit uns Neheim entdecken

Flyer Stadtführungen 2015Die beliebten Neheimer Stadtführungen beginnen wieder. Von April bis Oktober bieten wir an jedem ersten Samstag eines Monats eine öffentliche Führung an. Informationsblätter mit den Terminen (Bild) liegen an vielen Stellen zur kostenlosen Mitnahme aus.

Bei diesen Führungen werden unter anderem der Fresekenhof, die ehemalige Synagoge, die Christuskirche, die St.-Johannes-Kirche und die alten Brunnen besichtigt. Treffpunkt ist jeweils um 14.00 Uhr der Fresekenhof, Dauer: etwa 1,5 Stunden. Die Kosten betragen 4 € für Erwachsene und 2 € für Kinder, direkt bei den Stadtführerinnen zu entrichten. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Die Termine in diesem Jahr: 4. April, 2. Mai, 6. Juni, 4. Juli, 1. August, 5. September und 3. Oktober. Diese Stadtführungen und einige spezielle Themenführungen, zum Beispiel Hugo Bremer, Möhnefriedhof, Judenfriedhof oder Neheimer Kirchen, können auch von Gruppen zu individuellen Terminen gebucht werden. Anfragen sind an den Verkehrsverein Arnsberg, Tel. 02931 4055, zu richten.

Eine Stadtführung der besonderen Art ist die weihnachtliche Stadtführung am Samstag, den 12. Dezember 2015. Sie beginnt um 16.00 Uhr in der St.-Johannes-Kirche. Dort wird Kantor und Organist Hartwig Diehl den Teilnehmern die Orgel vorstellen und dabei die „Königin der Instrumente” auch erklingen lassen. Weiter führt der Weg zu der ältesten Kirche Neheims, der Christuskirche an der Burgstraße, wo eine Gesangsdarbietung durch eine Sängerin vorgesehen ist. Nächstes Besichtigungsziel ist dann die einstige Synagoge, das jetzige Haus der Neheimer Jäger. Zum Abschluss erklingen am Fresekenhof die Jagdhörner und im Inneren des alten Burghauses gibt es alkoholfreien Punsch. Im Teilnehmerbeitrag von 8 € sind die Getränke bereits enthalten. Anmeldungen erforderlich beim Verkehrsverein Arnsberg (siehe oben).

 

 
Donnerstag, den 26. März 2015 um 19:10 Uhr

Streifzüge durch das alte Hüsten

Heimatblatt Nr. 57Rosenmontagszüge durch Hüsten, die es tatsächlich nie gegeben hat. Die umfangreichen Beschreibungen in Gedichtform erschienen 1932 und 1933 in der Neheim-Hüstener Zeitung und stammen wahrscheinlich von deren damaligem Redakteur Jakob Egenolf, der sie unter dem Pseudonym „Pfläumerich” veröffentlichte. Jetzt sind sie Gegenstand des soeben erschienenen neuen Heimatblattes, der Nummer 57 in unserer Reihe „An Möhne, Röhr und Ruhr”.

Autor Reiner Ahlborn hat sich die Mühe gemacht, die Gedichte unter die Lupe zu nehmen und der heutigen Leserschaft zu erklären. Denn der imaginäre Rosenmontagszug zieht durch mehrere Hüstener Straßen und der Kommentator listet mit spitzer Feder Haus für Haus auf, wer darin wohnt und welche bemerkenswerten Eigenschaften von ihm bekannt sind. So gerät der erfundene Umzug zu einem Kaleidoskop des damaligen Hüstener Lebens, zu einem Spiegelbild der lokalen Gesellschaft und Wirtschaft gegen Ende der Weimarer Republik.

Ahlborn hat für seine Erläuterungen nicht nur heimatgeschichtliche Literatur ausgewertet, sondern auch weitere Zeitungen jener Zeit, alte Adressbücher, Heimatkalender und Nachlässe im Stadtarchiv. Zeilenweise hat er die Gedichte mit historischen Bezügen, Zeitungsartikeln, Werbeanzeigen, Fotos und Postkarten versehen, so dass das Ergebnis seiner Arbeit schließlich 124 Druckseiten im üblichen Format unserer Heimatblätter füllt.

Über den Verfasser des Gedichts, Jakob Egenolf (1882 - 1955), der auch als „Silvanus” publizierte, dem Komitee der Hüstener Kirmesgesellschaft angehörte und bis 1952 als Werbe- und Pressewart der SGV-Abteilung Neheim fungierte, ist 1999 im Heimatblatt Nr. 15 ein Artikel („Der Silvanus vom Neheimer Kopf”) erschienen.

Die Neuerscheinung ist zum Preis von 6 € erhältlich bei unseren Vorstandsmitgliedern, in der Buchhandlung Engelbertz in Hüsten, Marktstraße, und in der Mayerschen Buchhandlung in Neheim, Fußgängerzone. Unseren Mitgliedern ist sie bereits kostenlos zugestellt worden.

Update: Das Heft ist inzwischen vergriffen.

Zeitungsbericht

Bisher erschienene Heimatblätter

 
Dienstag, den 21. Mai 2013 um 18:58 Uhr

Grabsteine wieder da, wohin sie gehören

Übergabe Grabsteine JudenfriedhofFast auf den Tag genau nach 70 Jahren sind einige Grabsteine des Neheimer Judenfriedhofs an ihren ursprünglichen Standort zurückgekehrt. Bei der Möhnekatastrophe am 17. Mai 1943 hatten die durch britische Bomben entfesselten Wassermassen der Talsperre die Steine fortgerissen. Erst bei den Arbeiten zur Renaturierung der Ruhr waren sie Ende 2012 zufällig im Untergrund des Ruhrvorlandes gegenüber der Möhnemündung wieder entdeckt worden.

Auf Initiative des Heimatbundes Neheim-Hüsten sind sie nun wieder auf dem Judenfriedhof am Möhneufer aufgestellt worden. Einen Tag vor dem 70. Jahrestag der Katastrophe, am Donnerstag, den 16. Mai 2013, wurden sie in einer kleinen Feierstunde der Öffentlichkeit übergeben. Unser 1. Vorsitzender Franz Josef Schulte hielt die Ansprache und verband den Anlass mit einem geschichtlichen Rückblick auf die alte Begräbnisstätte der jüdischen Gemeinde zu Neheim.

Die offizielle Übergabe der Grabsteine soll im Zusammenhang mit der Kranzniederlegung aus Anlass der Reichspogromnacht am 9. November 2013 erfolgen.

Foto: Helmutheinz Welke

Ansprache des Vorsitzenden

 

 
 

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